Skip to: site menu | section menu | main content

SCHORSCH

Integrative offene Kinder-, Jugend- u. Familienarbeit St. Georg
Eine Einrichtung der ev.-luth. Kirchengemeinde St. Georg-Borgfelde
Currently viewing: Projekte » 2010 » Partizipation - bestimmt ihr mit?

Partizipation - Was wollt ihr?

Neues SCHORSCH?, warum?

Im Frühjahr 2010 wird im Rahmen der Stadtteilentwicklung in St. Georg in einer Machbarkeitsstudie geprüft, ob die Einrichtung eines „Community Centers“ und, damit verbunden, ein Umbau oder Abriss und Neubau des Gebäudes im Kirchenweg 20 (ehemaliges Haus der Jugend, seit 2004 integrative offene Kinder- Jugend- und Familienarbeit SCHORSCH) inhaltlich und wirtschaftlich sinnvoll erscheint.

Die Gründe für diese Überlegungen liegen im wesentlichen begründet in den hohen Betriebskosten, dringender Instandsetzungsarbeiten und der Bauunterhaltung des alten Gebäudes! Mögliche Synergieeffekte, Angebotserweiterung und eine bessere Verzahnung von unterschiedlichen Arbeitsbereichen, bei der Bündelung von Einrichtungen, sind Bestandteil dieser Überlegungen. Ziel ist es, die soziale und kulturelle Infrastruktur in St. Georg nachhaltig zu verbessern.

In einem ersten Schritt wird in der Bestandsaufnahme durch das Fachamt Sozialraummanagement, dem Jugendamt und unter Beteiligung interessierter Träger und des Stadtteils (Bewohner und Nutzer der Einrichtung) die inhaltliche Zweckmäßigkeit einer Großeinrichtung auf dem jetzigen Gelände, mit den bisherigen Trägern der Einrichtung (Bezirksamt-Mitte, ev. Kirchengemeinde St. Georg-Borgfelde, CVJM) geprüft.

Anbieten würde sich die Fortführung und der sinnvolle Ausbau der bisherigen Trägerkonstellation und der erfolgreichen inhaltlichen Ausrichtung der Einrichtung mit ihrem integrativen Konzept. Schon jetzt besteht hier eine Art Stadtteilzentrum mit vielen ' Playern’ und Kooperationspartnern unter einem Dach. Dies mit den Schwerpunkten Kinder, Jugend und Familie. Freizeitangebote werden sinnvoll mit Kultur, Bildung und Beratung ergänzt! Viele unserer Besucher kommen aus den unterschiedlichsten Ländern dieser Welt, mit verschiedenen kulturellen und religiösen Hintergründen. Die Ausrichtung der Einrichtung ist aufgrund ihrer zentralen Lage überregional angelegt; die Hälfte unserer Besucher kommen aus anderen Stadtteilen des Bezirks Mitte und Gesamthamburg.

In einem weiteren Schritt soll in Abstimmung mit den Fachämtern und der beteiligten Träger eine genauere Kosteneinschätzung und Wirtschaftlichkeitsprüfung erfolgen.

Was wünschen sich unsere Besucher?

Was wäre wenn Wünsche wahr werden, wenn der Stadtteil ein neues großes zentrales Zentrum bekommen würde und DU mitentscheiden dürftest, wie es aussieht?

Für uns besonders wichtig in diesem Verfahren wäre und ist die Frage, was wünschen und versprechen sich eigentlich unsere Besucher und Nutzergruppen von einem großen Haus für Viele. Dieser Frage möchten wir 2010/11 mit verschiedenen Methoden der Partizipation nachgehen und umfangreich beleuchten. Im Mittelpunkt sollen natürlich die Kinder, Jugendlichen und Eltern stehen, wobei wir dabei auch besonders diejenigen erreichen wollen, die oftmals mit den gängigen Mitbestimmungsmethoden kaum erreicht werden. Aber auch die Wünsche und Anregungen von größeren Nutzergruppen des Hauses, Trainern, Fachpersonal und besonders der Stadtteilbevölkerung möchten wir erfahren und in die Überlegungen einfliessen lassen.

Grundlagenforschung und Informationen zum Thema Partizipation

Ziele dieser freiwilligen Befragung im September 2010.

Wir möchten insgesamt die bestehenden Mitbestimmungsmöglichkeiten und Strukturen für die Angebotsplanung im SCHORSCH für möglichst alle Besuchergruppen ausbauen und verbessern, ohne dabei Besuchergruppen und Personen auszuschließen.

Diese Befragung wendet sich in einer ersten Phase (September 2010) an unsere jetzigen Besucher (Kinder, Jugendliche, Eltern, weitere Erwachsene). Anschließend (Frühjahr 2011) werden wir in einer zweiten Befragung weitere Gruppen aus dem Stadtteil ansprechen, dies auch im Hinblick auf Wünsche und Interessenlagen an ein eventuelles neues Haus (Integrations- und Bildungszentrum).

Über den Fragebogen möchten wir das Thema Mitbestimmung/Partizipation in die Besucherschaft einbringen, informieren und Interesse schaffen!

  • welche Grundlagen und Fähigkeiten haben unsere Besucher, wie erreichen wir auch die Besucher, die, aufgrund ihrer Sozialisation und negativer Lernerfahrungen, mit den gängigen Mitbestimmungsmethoden schlecht bzw. nicht erreichbar sind?

  • welche Interessen und Wünsche der inhaltlichen Mitbestimmung gibt es und welche Methoden werden gewünscht und erscheinen sinnvoll?

  • erste konkrete Personen für die Mitarbeit in möglichst allen Altersgruppen finden

Der Fragebogen ist möglichst einfach gestaltet, gibt Raum für eigene Ideen und ist kurz (eine Seite) gehalten, um nicht abzuschrecken. Abgefragt wird die Bereitschaft mitzuwirken, die gewünschten Mitbestimmungsmethoden und die inhaltlichen Themen der Mitbestimmung!

Wünschen sie mehr Information, fragen sie bei uns nach!

Back to top