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SCHORSCH

Integrative offene Kinder-, Jugend- u. Familienarbeit St. Georg
Eine Einrichtung der ev.-luth. Kirchengemeinde St. Georg-Borgfelde
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Partizipation - was wollt ihr? Grundlagenforschung

Grundlagenforschung und Projektentwicklung zum Thema Partizipation

Fortsetzung der Umfrage von 2010 unter unseren Besuchern zum Thema Mitbestimmung

Im Herbst 2010 haben wir eine Umfrageaktion zum Thema Partizipation (Mitbestimmung) in unserer Einrichtung SCHORSCH durchgeführt. Wir wollten gerne erfahren, welche Bereitschaft bei euch vorhanden ist bei unserer Arbeit mitzubestimmen, welche Angebotsbereiche euch interessieren und mit welchen Methoden wir eure Meinungen am besten erfahren können. Befragt wurden Kinder ab 6 Jahren, Jugendliche, Jungerwachsene und Eltern/ Erwachsene die unserer Einrichtung regelmäßig nutzen.

Vielen Dank an ALLE die dabei mitgewirkt haben!!!

Hier könnt ihr die Ergebnisse dieser Umfrage sehen (Tabelle mit Auszählung folgt in Kürze) und nachlesen. Wir haben diese Ergebnisse ausgewertet und werden diese Erkenntnisse in eine Reihe von Projekten 2011 einfließen lassen.

Falls ihr zum Thema Mitbestimmung weitere Ideen, Meinungen oder Kritik habt, sprecht uns bitte an!!                                                                       

EUER SCHORSCH TEAM

Der Projektrahmen

  • Projektgruppe Partizipation: um dieses Projekt angemessen sichtbar in den Alltag unserer Besucher zu installieren und den erforderlichen Handlungsspielraum für die Durchführung der Projekte gewährleisten zu können wurde der Dienstag Nachmittag und Abend (14-21.30 h) mit Räumen und Mitarbeitern im Kirchenweg 20 reserviert. In dieser Zeit arbeitete regelmäßig die AG Partizipation, es finden regelmäßig Besprechungszeiten mit Jugendlichen statt und eine ehrenamtlich selbst durchgeführte Öffnungszeit von und für Jugendlichen konnte auf Wunsch seit Oktober 2010 eingeführt werden.

  • Warum eine Fragebogenumfrage? Hiermit wollten wir sicherstellen möglichst alle Besuchergruppen aus unserer Arbeit unabhängig von persönlichen Terminen und unterschiedlichen Voraussetzungen zu erreichen. Gleichzeitig haben wir versucht den Fragebogen einfach und gut verständlich zu gestalten, um so auch Besucher zu erreichen, die über wenig Vorkenntnisse zum Thema Partizipation verfügen. Zudem erhofften wir uns durch diese Methode eine Arbeitserleichterung (Fragebögen liegen aus)

  • Der Fragebogen: 4 Fragen (zur Bereitschaft, gewünschte Einflussbereiche, Methode und mehr Interesse) wurden gestellt und Vorschläge zum ankreuzen gemacht, zusätzlich bestand die Möglichkeit weitere eigene Vorschläge zu machen. Festgehalten wurde auch das Alter und Geschlecht der Befragten

  • Die Befragungszeit von ursprünglich geplanten 4 Wochen im Oktober 2010 wurde / musste, aufgrund der doch recht zeitaufwändigen Durchführung, auf 12 Wochen verlängert werden!

  • Begriffsklärung: viele Kinder und Jugendliche hatten wenig oder keine Ahnung was Mitbestimmung/Partizipation ist, dies musste / wurde zeitaufwendig von den Mitarbeitern erläutert bzw. mangels Zeit auch mal abgebrochen werden!

  • Hilfreich war die begleitende Plakataktion `Ich bin ein Mitbestimmer` mit Kindern und Jugendlichen, so wurde Aufmerksamkeit und Werbung gut in die Besucherschaft gebracht. Das Thema (und der Begriff Partizipation/ Mitbestimmung) konnte über die Fragebogenaktion und die daraus resultierten Gespräche gut in die Besucherschaft gebracht und erklärt werden.

Auswertung der Umfragedaten und die Ergebnisse

Frage 1. Eure Bereitschaft zur Mitbestimmung

  • die geplante Mindestanzahl (100) der freiwillig Befragten wurde nur knapp übertroffen. Von 110 Befragten waren 92 Personen bereit bei der Umfrage mitzuwirken. 18 Personen waren nicht interessiert, die angegebenen Gründe waren keine Zeit und keine Lust.

  • Weitere 100 Befragte waren gar nicht bereit an dieser Umfrage mitzuwirken. Gründe: Desinteresse durch fehlendes Wissen (ich habe keinen Einfluss, was soll das?), schlechte negative Erfahrungen (in Familie, Stadtteil/Gesellschaft und Politik), Zustimmung und Zufriedenheit mit unserer Arbeit und Angebote (macht ihr gut so), keine Zeit und Lust

    Die Meisten erreichten Befragten waren aus der Gruppe der 12-17 Jährigen.

  • Die Geschlechterverteilung war bei den K/J/JERW. sehr ausgeglichen, bei den Erwachsenen war der Anteil der Frauen deutlich höher!

  • Das Durchschnittsalter lag bei den Kinder/Jugendlichen/Jungerwachsenen bei jungen 13,6 Jahren.

  • die Befragungszeit von ursprünglich angedachten 5 Wochen wurde/ musste auf 12 Wochen verlängert werden! Hauptgrund hierfür war die fehlende nötige Zeit der Mitarbeiter zu informieren, zu erklären und motivieren.

  • Begriffsklärung: viele Kinder und Jugendliche hatten wenig oder keine Ahnung was Mitbestimmung/ Partizipation ist, dies musste/ wurde zeitaufwendig von den MAs erläutert bzw. mangels Zeit auch abgebrochen werden!

  • Hilfreich war die begleitende Plakataktion (Aufmerksamkeit und Werbung), das Thema konnte über den Fragebogen so gut in die Besucherschaft gebracht werden.

  • Direkte Folge der Umfrage sind gewünschte und selbstverantwortete Projekte von unseren Besuchern.

Frage 2: Wo und in welchen Angebotsbereichen/ Interessensfeldern möchtest ihr mitbestimmen?

  • deutliche Favoriten in fast allen Gruppen waren 1. Projektarbeit und 2. inhaltliche Programmgestaltung.

  • Größter Mitbestimmungswunsch der 12-17 Jährigen ist die Raumgestaltung!

  • Auffällig, hier wurden sehr viele Vorschläge und Wünsche zu direkten Angebotswünschen gemacht, siehe *1

  • In allen Befragungsgruppen sind die Öffnungszeiten von wenig Interesse!

  • Gründe mitzuwirken sind möglichst direkte und zeitlich begrenzte Projekte/Inhalte, die direkt eure Interessen ansprechen und ihr relativ schnell die Umsetzung sehen könnt!

  • *1 /Frage 2: diese Frage wurde oft so verstanden, welche Angebote ihr möchtet!

  • Sport (2x)

  • Selbstverteidigung

  • Fußball

  • Jungen und Mädchen Sportturniere

  • eigene Sportgruppe leiten

  • Mädchenraum/Gruppe

  • 2x die Woche HipHop, Tanzen für Mädchen

  • Umkleideraum für Mädchen

  • Mitarbeit in einer Mädchengruppe

  • Musik, Musikraum

  • Tanzen und zu Battles fahren

  • Battle (2x)

  • Breakdance 3x

  • Ausflüge, Reise

  • Ferienprogramm, andere Altersbegrenzung für das Ferienprogramm, z.B. 5-12 Jahre
  • wieder nach Sylt fahren

  • Reisen 3x, 12-15 Jahre Gruppe

  • Jungsübernachtung

  • Spielplatzhäuser
  • Spielhaus bemalen

  • SPH-D Öffnungszeit Winter 2x wöchentlich 15-17 h, im Sommer 2x Wöch. Länger x4

  • Kinderbetreuung

Weiteres:

  • bessere Finanzierung 2x

  • Politik Diskussionsrunden

  • Berufsorientierung

  • Graffiti

  • Mitarbeit in Form von Ideenfindung und helfende Hand

  • Impulse geben

  • Spieletag

Frage 3: Mit welchen Mitbestimmungsmethoden möchtet ihr euch beteiligen?

  • Favoriten in fast allen Gruppen wie mitbestimmt werden möchte waren 1. Fragebögen und 2. projektorientierte Methoden mit Arbeitsgruppen.

  • Bei den Kindern und Jugendlichen sind offene Versammlungsformen/direkte Befragungen auf dem zweiten Platz!

  • Bei den Jungerwachsenen wird die Interessenvertretungen in Form von regelmäßigen Gremien an zweiter Stelle gewünscht!

  • Weitere Methodenvorschläge: Gespräche im Rahmen der morgendlichen Mahlzeiten (Eltern Kind Gruppe), ansprechen der Eltern, ob evt. Kurse oder Betreuung anbieten würden.

  • Mögliche Gründe, Methoden die einfach (wenig schreiben, klare Fragestellung, Zielvorgabe) und nicht so zeitaufwendige sind (Zeitlich begrenzt), möglichst Terminunabhängig und ohne zu viel Verpflichtung sind werden angenommen.

Frage 4: Wer hat mehr Interesse am Thema?

  • 77 Personen sind mehr am Thema interessiert, haben ihre Kontaktdaten hinterlassen (teilweise aber leider sehr schlecht lesbar), und  würden gerne über unsere weiteren Schritte im Bezug auf Partizipation informiert werden.

  • die größte zahlenmäßige Interessentengruppen kommen von den 12-17 Jährigen und Erwachsenen. Jedoch proportional zu den Gesamtbefragten aus einer Altersgruppe betrachtet ist der Anteil der mehr Interessierten höher bei  den 6-11 und 18-25 Jährigen.

  • Erfreulich hoch ist die Anzahl der Interessierten, die ihre Kontaktdaten hinterlassen haben, dieses Interesse sollte durch  geeignete Projekte entsprochen und geprüft werden.

  • Mögliche Gründe für das Interesse bei den Befragten, es wurden Besucher über die aktive Ansprache der Mitarbeiter erreicht und Interesse geweckt mitzumachen.  Besucher die über ein Vorwissen, Erfahrung und somit Interesse zur Mitbestimmung insgesamt und bei uns verfügen. Zudem Besucher die sich mit unserer Einrichtung deren Ziele, Mitarbeiter und Angebote identifizieren (Stammbesucher).

Die Auswertung dieser Befragung mit den neuen Erkenntnissen über Grundkenntnisse unserer Besucher, betreffend der Partizipation, ihrer Probleme und und Wünsche erlaubt uns zukünftig, besser und zielgerichtet Mitbestimmungsprojekte anzubieten. Das wiederum erhöht die Erfolgschance, festere und umfassendere Mitbestimmungsstrukturen, mit mehr aktiver Beteiligung und Eigenverantwortung unserer Besucher, bei uns aufzubauen, und diese in unsere Arbeit einfließen zu lassen.

Konkrete Angebots- und Projektplanung für 2011/2012

Ausgehend von den Ergebnissen unserer Umfrage werden wir einerseits neue Angebote für interessierte Besucher gestalten und anderseits versuchen, bei den bisher nicht Interessierten, die Grundlagen zur Mitgestaltung zu fördern.

In der Umfragezeit sind in den vielen Gesprächen, die wir mit euch geführt haben, Ideen und Vorschläge entstanden, die direkt zu Angeboten und Projekten geführt haben.

Projekte die direkt aus eurer Initiative heraus im Herbst/ Winter 2010 entstanden sind.

  • die Dienstagsgruppe (18-21 h): Jugendliche und Jungerwachsene haben sich eine Treffpunktzeit in unserem Jugendtreff gewünscht und sind bereit, diese Angebotszeit selber durchzuführen und zu gestalten. Dieses Angebot besteht seit Oktober 2010. Ein Mitarbeiter befindet sich für aktuell auftretende Fragen in direkter Rufbereitschaft. Regelmäßig finden gemeinsame Treffen mit den Mitarbeitern der AG Partizipation statt, dort werden aktuelle Fragen zur Durchführung, Organisation und eventueller Probleme und pädagogischen Fragen besprochen. Gewünscht wird ein Ausbau dieses Angebotes für den Samstagnachmittag, die Vorplanungen laufen, sind jedoch auch abhängig vom Erfolg des jetzigen Projektes!

  • Hallenzeit Fußball (Freitag: 18.30-20 h): eine Gruppe Jugendlicher und Jungerwachsener wünschte sich eine Nutzungszeit in der Sporthalle. Auch sie sind bereit, ehrenamtlich, selbst verantwortet diese Angebotszeit durchzuführen. Dieses Angebot besteht seit Dezember 2010. Auch hier stehen bei eventuell auftretenden Problemen Mitarbeiter beratend zur Verfügung.

  • DJ Gruppe: nach mehreren Treffen mit der DJ Gruppe konnte auf Wunsch eine zweite regelmäßige DJ Zeit am Dienstag eingerichtet werden. Zudem wurde dem Wusch entsprochen, ihre Arbeit mit dem Nachwuchs zu unterstützen, indem 2 neue Plattenspieler und ein Mischpult angeschafft wurde.

  • Raumnutzungsanfragen: die Anfragen von Privatpersonen, Gruppen und Vereinen für Feiern, Veranstaltungen und Interessengruppen sind im Verlauf der Befragung deutlich angestiegen. Eine Reihe von Wünschen konnte unter Einbezug ehrenamtlicher Mitarbeit umgesetzt werden. Ein Teil dieser Anfragen konnte bisher nicht entsprochen werden, da sie leider unsere personellen und räumlichen Möglichkeiten übersteigen.

Beispiele:

  • arabische Lerngruppe für Kinder am Freitag (17-19.30): eine Gruppe von arabischen Eltern unterrichtet ihre Kinder in ehrenamtlicher Eigenregie und benötigte Räume, da ihre bisherigen Räume in der HWS leider nicht mehr ausreichend zur Verfügung standen. Bisher werden seit Dezember 2010 zwei Räume im Kirchenweg genutzt. Aufgrund der großen Nachfrage wird ein dritter Raum für den Sommer nachgefragt. Es besteht großes Interesse am nächsten Ferienprogramm mitzumachen und mit Familien an der Stadtteilfreizeit nach Sylt im Sommer teilzunehmen.

  • Auf Wunsch und Initiative von Eltern der Eltern-Kindgruppe wird ab März/April 2011 ein regelmäßiges Sportangebot am Donnerstag von 10-11 h im Haupthaus für Eltern und Kinder angeboten werden.

  • Auf Wunsch und Initiative von muslimischen Müttern besteht seit Februar 2011 ein spezielles regelmäßiges Sportangebot (Fitness und Bewegung) für Frauen, auch im Haupthaus. 

Wichtig für eine erfolgreiche Mitbestimmung ist ausreichend Information und eine gute Kommunikation!

Aufgrund der Umfrageergebnisse, der von uns dabei gemachten Erfahrungen und der daraus resultierenden Erkenntnis, dass ein wesendlicher Schlüssel (Grundlage) zum Thema Partizipation, die gute Information und der intensive Austausch mit unseren Besuchern ist, müssen wir den Informationsfluss in allen Besuchergruppen noch besser gewährleisten, dabei die persönlichen Besonderheiten berücksichtigen und die bestehenden Kommunikationsstrukturen verbessern.

  • Informationsfluss ausbauen: in allen Standorten werden die  Umfrageergebnissen ausgehängt und regelmäßig über weitere Partizipationsergebnisse und Projekte berichtet. Werbung verbessern: Plakataktionen, Aushänge und Ankündigungen für Angebote und Projekte die geplant sind bzw. die zur Mitgestaltung aufrufen. Dies an zentralen Orten (Schaukästen, Infowände) der Einrichtungen.

  • feste Mitbestimmungsstrukturen aufbauen: Bekannte Orte und regelmäßige Zeiten an denen Mitgestaltung stattfinden kann, klare und bekannte Kommunikationsmöglichkeiten und Ansprechpartner (Sprechstundenzeit, Mail und Internet, Ansprechpersonen)

  • Ausreichend Ressourcen: um die Mitbestimmungsstrukturen verbessern zu können, benötigt es ausreichender räumlicher, personeller und finanzieller Möglichkeiten, damit die Wünsche und Interessen unserer Besucher sinnvoll, zeitnah und effektiv umgesetzt werden können bzw. der Nachwuchs intensiv gefördert werden kann. Die Projektgruppe Partizipation am Dienstag wird weiter fortgesetzt

Neue geplante Angebote und Projekte

Ausgehend von den Umfrageergebnissen und den dort beschriebenen Wünschen bei den favorisierten Methoden und den gewünschten Einflussbereichen werden 2011 geeignete Angebote und Projekte von uns organisiert bzw. zur Diskussion gestellt. Wichtig für das Interesse und die Bereitschaft unserer Besucher aktiv mitzubestimmen sind positive erlebte Beispiele aus ihrer direktem Umfeld, die zeigen, sich einmischen und mitmachen lohnt sich!

  • Regelmäßige Sprechstundenzeit für alle Anfragen betr. Mitbestimmung am Dienstag von 16-18 h im Kirchenweg 20. Ansprechpersonen sind Uwe, Tilman, Lutz, Gerd. Start ab den 5.4. Werbung und Ankündigung über ein Plakat

  • Kursangebote für die Stadtteilschule: Angebotsumfrage (Fragebogen) bei den Schüler der 7 Klasse der Stadtteilschule die bei uns Kurse belegt haben. Für die zukünftige Angebotsplanung der Kurse (nach den Sommerferien) möchten wir erfahren, welche Angebote gewünscht werden (Fragebogen im März/April)!

  • Umfragen (Treffen/AG) zu den nächsten Ferienprogrammen. Vorbereitungsgruppe für Interessierte der Stadtteilfreizeit im Sommer nach Sylt (4-9.7). Dieses Treffen soll am Dienstag, den 7.6 um 18 h im Kirchenweg stattfinden! Inhalt neben allgemeinen Informationen  ist die gemeinsame Angebotsplanung auf der Fahrt. Nach den Sommerferien gemeinsame Planung der Angebote für die Herbstferien (Umfrage, AG)

  • Projektplanung einer weiteren Gruppenzeit für Jugendliche am Samstag (AG). Eine Arbeitsgruppe für die von Jugendlichen gewünschte und selbst durchgeführte Treffpunktzeit am Samstag. Die weiter Planung findet im Rahmen der regelmäßigen Dienstagsgruppengespräche statt.

  • Vollversammlungen für unterschiedliche Altersgruppen (Kinder, Jugendliche, Erwachsene) mit Themenvorgabe und Raum für eigene Ideen und Anregungen. Ein mögliches Thema im Rahmen einer Zukunftswerkstatt könnte der eventuelle Neubau der Einrichtung sein mit einem Infoteil zum Stand der Verhandlungen und Befragung nach Raum- und Angebotsgestaltung. Eventuell könnte sich daraus später eine oder mehrere Projektgruppen entwickeln. Geplant sind diese Versammlungen im Okt./ Nov. 2011.

    Projekt Nachwuchsförderung mit geeigneten (interessierten) jungen (10-14 Jahre) Jugendlichen aus der Jungensgruppe zu zukünftigen Multiplikatoren in der Gleichaltriegengruppe für die Partizipation. Geplant werden gemeinsam Unternehmungen (Klettergartenausflug in den Aprilferien, Ausfahrt) und kleine geeignete Gruppenprojekte (z. B. Ausfahrt). Gleiches gilt für interessierte Mädchen!

  • Die Interessierten aus der Befragung zum Thema Gremien und Interessenvertretung (gesamt: 23 Personen) gezielt persönlich angeschrieben, bekommen die Umfrageergebnisse und werden nach ihren weiterem Interesse und Ideen zu ihrer Mitarbeit bei uns befragt. Möglich wäre ein gemeinsames Treffen, auch der Aufbau eines eventuellen Beirates?

  • Fragebogenumfrage zum eventuellen Neubau betr. Raum- und Angebotsgestaltung. Eventuell Gründung einer AG `neues Haus‘? Projektzeit 2011/2012

  • Fragebogenumfrage an weitere mögliche Besucher unserer Einrichtung in der Zukunft (KTHs, Schulen, Eltern, Stadtteilgruppen,…)

  • .....und natürlich deine weiteren Ideen und Anregungen....

Angebote mit den wenig/nicht interessierten/erreichten Besuchern.

Hierbei ist zu bedenken, dass ein Teil von unseren Besuchern durchaus über Mitbestimmungsfähigkeiten verfügen, aber einfach kein Interesse haben sich einzubringen bzw. mitzuwirken. Wenn diese Besucher sich nicht von uns motivieren lassen, müssen wir das so akzeptieren. Anders Diejenigen, den Grundlagen und positive Erfahrungen fehlen und daher bisher nicht bereit (fähig) sind, mitzuwirken. Diese Besucher müssen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten fördern, ihre persönlichen Defizite abbauen, Grundlagen schaffen und sie motivieren ihre Potentiale auszuschöpfen? 

  • Interesse und Bereitschaft durch Information und Kommunikation fördern.

  • Einzelförderung im Alltag. Lernen von Grundlagen und Erfahrungen durch positive Beispiele aus ihrer Umgebung in unserer Arbeit.

  • Förderung in Kleingruppen mit geeigneten Besuchern als Multiplikatoren für die Gleichaltriegengruppe (Jungs, Mädchen, verschiedene Altersgruppen)

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